{"id":688,"date":"2012-10-23T13:57:40","date_gmt":"2012-10-23T11:57:40","guid":{"rendered":"http:\/\/2-radler.ch\/?p=688"},"modified":"2013-05-19T19:16:00","modified_gmt":"2013-05-19T17:16:00","slug":"pyrenaenx-2012-atlantik-zum-mittelmeer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/2-radler.ch\/?p=688","title":{"rendered":"Pyren\u00e4enX 2012 Atlantik zum Mittelmeer"},"content":{"rendered":"<p>Ehrlich gesagt, weiss ich nicht mehr, wer mir den Floh in den Kopf gesetzt hat, m\u00f6glicherweise war es dieser <a href=\"http:\/\/www.mtb-news.de\/forum\/showthread.php?t=488596\" target=\"_blank\">Forumsbeitrag<\/a>. Jedenfalls war das Projekt ziemlich schnell, ziemlich weit oben auf meiner todo Liste. Besonders reizvoll war f\u00fcr mich der Gedanke, ein Gebirge von K\u00fcste zu K\u00fcste queren zu k\u00f6nnen. Es wurde bald klar, dass die Planung relativ aufwendig werden sollte. F\u00fcr eine \u00dcberquerung der Pyren\u00e4en mit dem MTB, gibt es kaum Literatur, geschweige fixfertige GPS Tracks zu kaufen und so kann man h\u00f6chstens auf eine Handvoll Reiseberichte im Internet zur\u00fcckgreifen.<\/p>\n<p>Ziel war es, m\u00f6glichst viel sch\u00f6ne Landschaft und runter m\u00f6glichst viele spassige Singletrails zu erleben. Jeden Kilometer aus eigener Kraft erk\u00e4mpfen ist Ehrensache und das Bike ein paar hundert H\u00f6henmeter tragen zu m\u00fcssen, ist kein Grund auf die Strasse auszuweichen. Schlussendlich stellte es sich heraus, dass zwei Wochen f\u00fcr eine solche Tour schon etwas gar knapp berechnet ist, zumal wir oftmals nicht wirklich wussten was uns erwarten wird.<\/p>\n<p>Die Pyren\u00e4enX Mannschaft:<a href=\"http:\/\/2-radler.ch\/wp\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/00_PyrX_0041.jpg\"><br \/>\n<img loading=\"lazy\" class=\"alignnone  wp-image-742\" title=\"00_PyrX_004\" src=\"http:\/\/2-radler.ch\/wp\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/00_PyrX_0041.jpg\" alt=\"\" width=\"379\" height=\"284\" srcset=\"https:\/\/2-radler.ch\/wp\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/00_PyrX_0041.jpg 700w, https:\/\/2-radler.ch\/wp\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/00_PyrX_0041-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 379px) 100vw, 379px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Von rechts nach links:<\/p>\n<ul>\n<li>Das Walliser Urgestein Walschi<\/li>\n<li>Der altbekannte Appenzeller Kevin<\/li>\n<li>Na der Z\u00fcrcher Pesche halt<\/li>\n<\/ul>\n<p>Man kann hier also schon fast von einem Schweizerischen Kulturaustausch sprechen <img title=\"Smilie\" src=\"http:\/\/www.mtb-news.de\/forum\/images\/smilies\/smile.gif\" alt=\"\" border=\"0\" \/>.<\/p>\n<p>Die Tour wurde ausgiebig <a href=\"http:\/\/www.mtb-news.de\/forum\/showthread.php?t=614119\" target=\"_blank\">hier im Forum<\/a> diskutiert.<\/p>\n<p><strong>Tag 0:\u00a0 Anreise<\/strong><\/p>\n<p>Endlich geht es los. Kevin treffe ich bereits in Bern und Walschi st\u00f6sst im Flughafen Genf zu uns. In Bordeaux gelandet, schaffen wir es knapp unsere grossen Kisten mit den Bikes in den vollgestopften Bus zu verladen, welcher uns zum Bahnhof bringt. Leider verpassen wir den Zug nach Irun um ein paar Minuten und so nutzen wir die Zeit um unsere Bikes schon mal zusammenzubauen.<\/p>\n<p>Auf dem Zug sind wir dann nicht die einzigen, anscheinend will ganz Bordeaux ans Meer. Aber nachdem wir gesch\u00e4tzte 20 Koffern unplatziert haben, finden wir doch noch einen Platz am Boden zum sitzen und f\u00fcr unsere Bikes. In Irun angekommen rollen wir erst mal ans Meer und nehmen das obligate Bad. Es ist bereits am Eindunkeln, als wir Richtung Hotel radeln, welches auf der Spanischen Seite in Hendaye befindet.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.gpsies.com\/map.do?fileId=dnrqaasadruqtprh\" target=\"_blank\">Route<\/a> (5km, 76hm)<\/p>\n<p>[mygal=2012pyrx00]<\/p>\n<p><strong>Tag 1: Hendaye \/ Irun &#8211; St Jean Pied de Port<br \/>\n(Col d\u2019Ibardin 317m, Col Zizkauitz (Larrun) 702m, Sare, Col des Trois-Croix 511m, Col de Mehatche 716m, Bidarray)<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p>Das Wetter meint es gut mit uns, wir k\u00f6nnen unsere Tour bei strahlend blauem Himmel starten. Bis zum Col Zizkauitz geht&#8217;s optimal f\u00fcr das Einfahren \u00fcber Kieswege und kaum befahrene Teerstrassen. Der letzte Anstieg zum Col ist dann aber schon mal richtig steil und zeigt uns was uns die n\u00e4chsten Tage erwarten wird. Nun geht&#8217;s in den ersten Trail runter nach Sare, das ist ein guter Start! Nach ein kurzer Zeit m\u00fcndet der Trail in den Weitwanderweg GR10, welcher auf der franz\u00f6sischen Seite vom Atlantik bis zum Mittelmeer geht.<\/p>\n<p>Von Sare gehts ein paar Kilometer \u00fcber Teer, anschliessend wieder \u00fcber Kies hoch zum Col des Trois Croix. Hier treffen wir auf einen Pilgerweg, welcher vermutlich eine Variante vom Jakobsweg ist und sich auch vorz\u00fcglich zum Biken eignet. Beim Col de Mehatche reizt uns der GR10, runter nach Bidarray, wir h\u00e4tten aber besser auf die <a href=\"http:\/\/transpyr2011.blogspot.ch\" target=\"_blank\">franz\u00f6sischen Kollegen<\/a> geh\u00f6rt, welche den Trail als nicht fahrbar beschrieben hatten. Nach einem vielversprechenden ersten Teil vom Trail m\u00fcssen wir die MTBs fast den ganzen Weg heruntertragen.<\/p>\n<p>Der Plan war urspr\u00fcnglich, zumindest teilweise, weiter dem GR10 bis nach St Jean Pied de Port zu folgen. Der Abstieg nach Bidarray hat uns aber Zuviel Kraft und Zeit gekostet und so nehmen wir halt die Strasse. St Jean Pied de Port ist ein bekannter Pilgerort am Jakobsweg und dementsprechend stellt sich die Suche nach einer Unterkunft, als nicht ganz einfach heraus. Schlussendlich finden wir eine Bleibe bei einer alten Dame welche uns in poppigen Crocks in Empfang nimmt.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.gpsies.com\/map.do?fileId=tnxlliqinzgqtsmp\" target=\"_blank\">Route<\/a> (78km, 2107hm)<\/p>\n<p>[mygal=2012pyrx01]<\/p>\n<p><strong>Tag 2: St Jean Pied de Port &#8211; Otsagabia<strong> (Col d\u2019Asqu\u00e9ta 986m, Irati, Taplako Pasabidea 1368m)<\/strong><\/strong><\/p>\n<p>Um m\u00f6glichst schnell in die &#8222;richtigen&#8220; Berge zu kommen nehmen wir die kaum befahrene Teerstrasse \u00fcber den Col d&#8217;Asqu\u00e9ta nach Irati. Die Landschaft ist Weltklasse, doch meistens wird uns die Aussicht vom Nebel verdeckt.<\/p>\n<p>Um den See gibt es ein kleines aber feines Trail Intermezzo und nachdem wir uns im Restaurant von Irati verpflegt und aufgew\u00e4rmt haben, fahren wir \u00fcber die Strasse auf den Taplako Pasabidea Pass. Von dort verlieren wir 150Hm auf Teer, doch nach einer kurzen Kiesweg Verbindung geht es auf einem Trail nach Otsagabia runter, welcher richtig Spass macht. Es handelt sich dabei gr\u00f6sstenteils um den GR11, welcher auf der spanischen Seite vom Atlantik ans Mittelmeer f\u00fchrt.<\/p>\n<p>Das Bier im Pub auf dem Dorfplatz ist so gem\u00fctlich, dass wir bereits hier f\u00fcr heute Feierabend machen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.gpsies.com\/map.do?fileId=whmblvjrrrixzrqu\" target=\"_blank\">Route<\/a> (59km, 1930hm)<\/p>\n<p>[mygal=2012pyrx02]<\/p>\n<p><strong>Tag 3: Otsagabia &#8211; Col du Somport (Lakuga 1375m, Izaba, Zurzia, Collado de Petraficha 1966m, Paso de Escale 1660m)<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p>Der erste Teil der heutigen Strecke ist genau nach unserem Gusto. Hoch zum Lakuga \u00fcber einen angenehmen Kiesweg und runter nach Izaba auf einem perfekten Trail &#8211; So lieben wir den GR11!<\/p>\n<p>Weiter geht es in einem h\u00fcbschen Tal nach Zurzia. Wir w\u00e4hlen den direkten Weg, welcher eine Schiebepassage von etwa 2 Km beinhaltet. Die Berge um uns sind unterdessen keine gr\u00fcnen H\u00fcgel mehr, sondern eindrucksvolle Felszacken.<\/p>\n<p>Nach einer Mittagsrast in Zurzia k\u00f6nnen noch zwei drei Kilometer fahrend bew\u00e4ltigt werden, danach erwartet uns die erste lange Schiebe\/Tragepassage. Doch es lohnt sich, der Trail runter in ein einsames Tal beweist uns definitiv, dass die Pyren\u00e4en f\u00fcr Mountainbiker einiges zu bieten haben.<\/p>\n<p>Hoch zum Achar de Aguas Tuertas geht es wieder \u00fcber eine komfortable Kiesstrasse. Im Aguas Tuertas Tal ist der Trail gr\u00f6sstenteils fahrbar. Nach dem Paso de Escale geht der Trail dann etwas steiler herunter, bis wir einen Kiesweg erreichen. Weil wir dem HRP nicht so ganz trauen und heute keine Lust auf Experimente mehr haben, folgen wir dem Str\u00e4sschen runter bis zur Col du Somport Passstrasse. Bei den letzen 600 Hm zum Pass hoch, merken wir wie m\u00fcde unsere Beine von den angesammelten H\u00f6henmeter unterdessen sind.<\/p>\n<p>Auf dem Pass treffen wir ein letztes Mal auf den Jakobsweg und \u00fcbernachten in der Pilgerherberge.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.gpsies.com\/map.do?fileId=yvyvfknlmeinblml\" target=\"_blank\">Route<\/a> (69km, 3044hm)<\/p>\n<p>[mygal=2012pyrx03]<\/p>\n<p><strong>Tag 4: Col du Somport &#8211; Panticosa (Canal Roya, Ibones de Anayet 2230m)<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p>Bei allen MTB Reiseberichten, welche ich f\u00fcr die Vorbereitung gelesen haben, ausser demjenigen der <a href=\"http:\/\/transpyr2011.blogspot.ch\" target=\"_blank\">franz\u00f6sischen Kollegen<\/a>, wurde f\u00fcr diese Strecke ein &#8222;Strassenumweg&#8220; \u00fcber Jaca gew\u00e4hlt. Wir m\u00f6chten nat\u00fcrlich den direkten, Landschaftlich sch\u00f6neren, aber viel anstrengenderen Weg ausprobieren.<\/p>\n<p>Vom Col du Somport geht es zum Einfahren 250Hm \u00fcber einen Trail runter, der unseren vom Morgenessen gef\u00fcllten Magen schon mal richtig durchsch\u00fcttelt. Der Trail ist spassig aber f\u00fcr so fr\u00fch am Morgen doch ein bisschen gar ruppig.<\/p>\n<p>Daf\u00fcr ist der anschliessende Aufstieg im Canal Roya umso gem\u00e4chlicher und es kann weiter als erwartet auf dem Sattel zur\u00fcckgelegt werden, erst ab dem Refugio muss gr\u00f6sstenteils geschoben werden. Dieses ist, so wie die allermeisten, welche wir angetroffen haben unbewartet und sehr spartanisch eingerichtet.<\/p>\n<p>Die letzten paar hundert H\u00f6henmeter zum Ibones de Anayet sind dann sehr steil, aber schnell \u00fcberwunden. Die Landschaft und das Panorama um den See ist Weltklasse und auch dem anschliessenden Trail runter kann das Pr\u00e4dikat sehr empfehlenswert vergeben werden. Einziger Wehrmutstropfen ist die h\u00e4ssliche Skistation, welche wir am Ende des Trails erreichen. Die restliche Strecke runter nach Panticosa verl\u00e4uft abgesehen von ein paar Trailabk\u00fcrzungen \u00fcber Strassen und Kieswege, vorbei an h\u00e4sslichen, im Sommer kaum bewohnten Skiorten. Davon gibt es zum Gl\u00fcck nicht so viele, wie in den Alpen, aber es gibt sie leider auch.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.gpsies.com\/map.do?fileId=eqzxmglnbdsviqtb\" target=\"_blank\">Route<\/a> (31km, 1021hm)<\/p>\n<p>[mygal=2012pyrx04]<\/p>\n<p><strong>Tag 5: Panticosa &#8211; Nerin (Collado de Tendenera 2327m, Sierra de las Cutas 2150m \u201cKammstrasse\u201d)<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p>Nach wenigen Kilometern auf Teer schraubt sich eine Kiesstrasse ins einsame Tal la Lipera. Demn\u00e4chst m\u00fcsste der Wanderweg zum Col de Tendenera abzweigen, wir k\u00f6nnen uns aber nicht vorstellen, wie dieser Weg das Felsband \u00f6stlich von uns \u00fcberwinden soll. Nach und nach l\u00f6st sich das R\u00e4tsel auf und wir k\u00f6nnen die Bikes komfortabel \u00fcber den von unten nicht sichtbaren Weg, welcher durch das Felsband f\u00fchrt, in das noch einsamere Seitental tragen.<\/p>\n<p>Der Downhill beginnt vielversprechend, doch vermutlich, abgelenkt von einem Stier, welcher sich uns in den Weg stellt, verpassen wir den Abzweig runter ins Valle de Otal. Umzukehren macht keinen Sinn und so schieben wir die Bikes halt die Kuhweide herunter. Die Landschaft um Bujaruelo ist wundersch\u00f6n, aber bei weitem nicht mehr so einsam wie unsere letzen Kilometer.<\/p>\n<p>Von der Kammstrasse, welche uns nach Nerin bringt, haben wir viel Gutes geh\u00f6rt und wir werden nicht entt\u00e4uscht. Der Aufstieg ist zwischendurch schon sehr knackig, aber es lohnt sich. Die Aussicht ist einfach phantastisch! Man kann diese Strecke wohl bereits als Pyren\u00e4enX Klassiker bezeichnen.<\/p>\n<p>Den (fast) perfekten Tag lassen wir bei Bier und &#8222;Pl\u00e4ttli&#8220; auf der Terrasse des gem\u00fctlichen Hotels ausklingen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.gpsies.com\/map.do?fileId=tpbanwvtfjfuwxej\" target=\"_blank\">Route<\/a> (61km, 2460hm)<\/p>\n<p>[mygal=2012pyrx05]<\/p>\n<p><strong>Tag 6: Nerin &#8211; Plan<strong><strong> (Collado de San Miguel 1300m)<\/strong><\/strong><br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p>Ausgeruht durch die \u00dcbernachtung im empfehlenswerten Hotel in Nerin geht es nach wenigen Teer Metern auf dem GR15 trailig weiter. Nach Sercu\u00e9 passieren wir ohne es wirklich zu realisieren, die Grenze Parque Nacional de Ordesa. Die Abfahrt in den Ca\u00f1on de A\u00f1isclo ist sehr anspruchsvoll und was wir erst sp\u00e4ter realisieren, verboten. Als der Trail wieder einfach zu befahren ist, kreuzt ein Rancher unsern Weg und hat nat\u00fcrlich gar keine Freude. Wir entschuldigen uns und stossen die Fahrr\u00e4der auf dem unterdessen wieder breiter gewordenen Weg Richtung Ausgang Schlucht. Gl\u00fccklicherweise sehen die Rancher von einer Busse ab, als wir den Checkpoint ausgangs Schlucht erreichen. Wir d\u00fcrfen aber nicht durch die Schlucht nach Puyarruego fahren, wie die meisten vor uns, sondern m\u00fcssen oben herum weil diese Strasse anscheinend Einbahn ist. Trotz allem beeindruckt uns diese Schluchtenlandschaft sehr.<\/p>\n<p>Bis Lafortunada nehmen wir die Strasse und zweigen dort auf den Wanderweg Richtung Collado de San Miguel ab. Es ist heute sehr heiss und so genehmigen wir uns eine Ten\u00fcerleichterung, auch wenn die Gefahr gross ist, dass die Einheimischen bei unserem Anblick einen Schock kriegen k\u00f6nnten <img title=\"Big Grin\" src=\"http:\/\/www.mtb-news.de\/forum\/images\/smilies\/biggrin.gif\" alt=\"\" border=\"0\" \/>. Der Aufstieg ist auf dem Trail leider gr\u00f6sstenteils nicht fahrbar, zudem l\u00e4uft uns der Schweiss nur so herunter bei dieser Schweins Hitze. Auch beim Trail runter nach Saravillo kommt nicht wirklich Freude auf. Die grossen Steine, welche lose auf dem Weg herumliegen sind eine gute Gleichgewichts\u00fcbung, mehr aber nicht. In der Umgekehrten Richtung w\u00e4re dieser Pass sicher spassig zu fahren, hoch hat&#8217;s eine komfortable Kiesstrasse und runter sieht der Trail sehr flowig aus!<\/p>\n<p>Von hier nehmen wir Strasse und Kieswege um unser heutiges Etappenziel Plan zu erreichen. Landschaftsm\u00e4ssig hatte diese Etappe einiges zu bieten, trailm\u00e4ssig leider nicht wirklich, aber was soll&#8217;s morgen wird es sicher wieder besser. <a href=\"http:\/\/www.alpenzorro.de\/\" target=\"_blank\">Stunzi<\/a> jedenfalls war bei seiner <a href=\"http:\/\/www.mtb-news.de\/forum\/showthread.php?t=328846\" target=\"_blank\">Snaketour<\/a> auch auf unserer morgigen Strecke unterwegs und war begeistert.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.gpsies.com\/map.do?fileId=ilikagnislffqeig\" target=\"_blank\">Route<\/a> (56km,1461 hm)<\/p>\n<p>[mygal=2012pyrx06]<\/p>\n<p><strong>Tag 7: Plan &#8211; Benasque<strong> (Refugio de Marradetas 2018m)<\/strong><br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p>Schon nach wenigen Kilometern wird klar, heute wird ein guter Tag! Die Landschaft ist wundersch\u00f6n und die Kiesstrasse schl\u00e4ngelt sich gem\u00e4chlich zum Refugio hoch. Im bewarteten Refugio, welches einfach, aber gem\u00fctlich eingerichtet ist, gibt es erst mal einen Kaffee, bevor wir ein wenig sp\u00e4ter auf einem spassigen Trail runter nach Sahun gondeln.<\/p>\n<p>F\u00fcr die restliche Strecke nach Benasque nehmen wir die Strasse. F\u00fcr heute machen wir bereits um Mittag Schluss und g\u00f6nnen uns einen Bummel im herausgeputzten Dorf.<\/p>\n<p>Bereits seit ein paar Tagen f\u00e4llt uns auf, dass die D\u00f6rfer in den Pyren\u00e4en sehr sauber sind. Zudem sieht es so aus, als ob die H\u00e4user und Pl\u00e4tze vor nicht allzu langer Zeit renoviert wurden. Wenn dies 3 Schweizern auff\u00e4llt, muss wohl was daranlegen. Von Wirtschaftskrise ist hier f\u00fcr uns auf den ersten Blick nichts erkennbar<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.gpsies.com\/map.do?fileId=kzjilafaywfyrsom\" target=\"_blank\">Route<\/a> (30km, 1029hm)<\/p>\n<p>[mygal=2012pyrx07]<\/p>\n<p><strong>Tag 8: Benasque &#8211; Hospital de Benasque<strong> (Ruhetag)<\/strong><\/strong><\/p>\n<p>Trotz Ruhetag setzten wir uns heute auf den Sattel, denn wir wollen heute unsere langsam m\u00fcden Beine in einem Whirlpool entspannen. Die antiken Ba\u00f1os de Benasque sind zwar sehr interessant anzuschauen, aber nicht wirklich das was wir heute brauchen. Deshalb fahren wir noch ein paar Kilometer weiter zum Hospital de Benasque, welches mit einem Wellnessbereich ausgestattet ist. Die luxuri\u00f6sen Zimmer lassen uns erst einmal die M\u00e4uler offen stehen.<\/p>\n<p>Der <a href=\"http:\/\/www.appenzeller.com\" target=\"_blank\">Appenzeller<\/a>, welcher unser <a href=\"http:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Appenzell\" target=\"_blank\">Appenzeller<\/a> Mitfahrer Kevin bis hierhin in seinem Transalp Rucksack mitgeschleppt hat, kann hier im Jacouzzi endlich in einem w\u00fcrdigen Rahmen genossen werden. Die restliche Zeit des Tages verbringen wir mit Essen, weitere Route planen und faulenzen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.gpsies.com\/map.do?fileId=enfokfickcfoxorh\" target=\"_blank\">Route<\/a> (15km, 740hm)<\/p>\n<p>[mygal=2012pyrx08]<\/p>\n<p><strong>Tag 9: Hospital de Benasque &#8211; Esterri d&#8217;Aneu<strong> (Port dera Picada 2477m, Montgarri 1670m)<\/strong><\/strong><\/p>\n<p>Nach dem gem\u00fctlichen Tag, starten wir heute die ersten Kilometer lockerflockig auf Teer. Doch schon bald zweigt unser Wanderweg Richtung Port de la Picada ab und die Bikes m\u00fcssen geschultert werden. Von dort gehts auf einem Trail kurz runter zum Pas de l&#8217;Escalette. Statt den direkten Weg von hier ins Tal zu nehmen, tragen wir unsere Bikes nochmals 50Hm hoch Richtung Norden, um auf einem Spassigen Trail runter zum Pas de la Mounjoye zu queren. Von hier aus ist der Trail zwar ultrasteil, aber nicht weniger witzig.<\/p>\n<p>Im Val dera Artiga de Lin angekommen spulen wir wieder einmal einige Kilometer bis Salardu auf Teer ab, um als n\u00e4chstes im Montgarri Tal den Pico de Moredo zu umrunden. Bis zum Plan de Beret gibt es einen kurzen Aufstieg und danach geht es auf \u00fcber 20Km immer leicht abw\u00e4rts bis Esterri d&#8217;Aneu. Fast alles auf Kieswegen, daf\u00fcr k\u00f6nnen wir zur Abwechslung auch w\u00e4hrend der Fahrt die Landschaft geniessen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.gpsies.com\/map.do?fileId=oydvqfmddpxckcgh\" target=\"_blank\">Route<\/a> (82km, 3028hm)<\/p>\n<p>[mygal=2012pyrx09]<\/p>\n<p><strong>Tag 10: Esterri d&#8217;Aneu &#8211; Andorra la Vella (el Caubo 2281m, Port de Cabus 2298m)<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p>Heute kurbeln wir uns zuerst auf Teer und anschliessend auf Kies zum el Caubo hoch. Dieser hat zwar einen h\u00e4sslichen Sendeturm auf der Spitze, aber ohne diesen w\u00e4re der Weg wohl nicht so gut ausgebaut und komfortabel f\u00fcr den Aufstieg. Die Aussicht ist trotzdem h\u00fcbsch und der anschliessende Trail Weltklasse. Am Anfang sind wir zwar noch etwas kritisch, aber mit jedem vernichteten H\u00f6henmeter wird der Trail spassiger, bis er uns in Estaon ausspuckt.<\/p>\n<p>Von da geht es eine Weile auf Teer, wir wollen heute noch in Andorra ankommen. In Ribera de Cardos gibts im Stunzihotel einen Kaffee bevor wir bei Alins auf die Passstrasse nach Andorra abzweigen. Bis hierher h\u00e4lt sich der Verkehr in Grenzen und ab hier \u00fcberholen uns kaum noch Autos. Die Strasse schl\u00e4ngelt sich in einer eindr\u00fccklichen Schlucht, langsam hoch Richtung Port de Cabus. Obwohl das Ganze nicht allzu steil ist, machen sich die angesammelten H\u00f6henmeter doch langsam bemerkbar.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend die spanische Seite sehr h\u00fcbsch und naturbelassen ist, erwartet uns Andorra mit den Liftmasten eines Skigebietes. Wir queren r\u00fcber zum Coll de la Botella und fahren ein bisschen runter auf der Teerstrasse, bis wir ein Schild entdecken, welches darauf hinweist, dass es hier Downhill Strecken gibt. Um nicht sinnlos H\u00f6henmeter auf Teer zu vernichten, beschliessen wir die Maxi Avalanche Strecke auszuprobieren. Nach den ersten 200Hm runter stellen wir fest, dass dies keine gute Idee war. Hier muss vor einer Weile ein \u00fcbler Sturm getobt haben, die B\u00e4ume liegen kreuz und Quer und ein Durchkommen ist fast unm\u00f6glich. Mit letzter Kraft, wir haben ja bereits \u00fcber 3000Hm in den Beinen, k\u00f6nnen wir uns aus diesem Bereich befreien und erreichen ziemlich ersch\u00f6pft die Strasse Richtung Andorra la Vella.<\/p>\n<p>Die Stadt ist etwas vom h\u00e4sslichsten, was wir bis jetzt auf unserer Tour gesehen haben und das Essen im Restaurant welches bei TripAdvisor hoch gelobt wird, tr\u00e4gt auch nicht unbedingt dazu bei, dass uns diese Stadt in guter Erinnerung bleibt. Wir sind aber trotzdem froh und zufrieden dass wir es bis hierhin geschafft haben.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.gpsies.com\/map.do?fileId=ujudmhrfagmuyzhm\" target=\"_blank\">Route<\/a> (83km, 3031hm)<\/p>\n<p>[mygal=2012pyrx10]<\/p>\n<p><strong>Tag 11: Andorra la Vella &#8211; Oceja (Refugi de l&#8217;Illa 2480m, Portella d&#8217;Engorgs 2691m)<\/strong><\/p>\n<p>Vom Hotel geht\u2018s zuerst quer durch die Stadt und danach auf einer Strasse weiter, welche uns zur\u00fcck in die Berge bringt. Nach 600Hm sind erreichen wir den Trail, dieser steigt bis zum Coll Jovell noch ein bisschen an, ist aber gr\u00f6sstenteils fahrbar. Eine kurze spassige Abfahrt bringt uns ins Vall de Madriu-Perafita-Plaror. So romantisch dieser auch Name t\u00f6nt, f\u00fcr die n\u00e4chsten 10Km ist Fahrrad stossen angesagt. Beim Refugi de I&#8217;lla, treffen wir, was hier so selten vorkommt, dass es erw\u00e4hnenswert ist, wieder einmal einen anderen Mountainbiker. Von hier heisst es nochmals 100Hm Fahrrad tragen, bis der Pass erreicht ist. Der anschliessende Downhill runter zum Val de la Llossa ist nicht von schlechten Eltern. Schnell ist der tiefste Punkt erreicht und schon heisst es wieder Fahrrad buckeln bis zum Portella d\u2018Engorgs.<\/p>\n<p>Nach 700Hm hochwandern, erreichen wir den Pass, welcher mit seinen Gebetsfahnen ein bisschen an einen Himalaya-Pass erinnert. Gem\u00e4ss dem H\u00f6henprofil sollte es von hier bis zum Etappenziel praktisch nur noch abw\u00e4rts, oder gerade aus gehen. Nach ein paar Hm herunterstossen Anfangs, wird der Trail immer fl\u00fcssiger und spassiger.<\/p>\n<p>In der Annahme, dass wir von hier bis zum Refugi de Malinu durchrollen k\u00f6nnen fahren wir weiter, doch schon bald m\u00fcssen wir feststellen, dass wir uns get\u00e4uscht haben. Die letzten 2-3Km vom Weg sind gr\u00f6sstenteils so schlecht in Schuss, dass an Fahren nicht zu denken ist. Beim bewarteten Refugio gibt\u2019s nochmals Kaffee und ein paar Tipps f\u00fcr die Weiterfahrt. Da es unterdessen schon recht sp\u00e4t ist und so ausschaut, wie wenn demn\u00e4chst Regen aufkommen w\u00fcrde, nehmen wir die Strasse runter, anstelle dem GR11. In Puigcerda, decken wir uns im Bikeshop mit neuen Fahrradschl\u00e4uchen und Ketten\u00f6l ein und fahren weiter nach Oceja, wo wir \u00fcbernachten wollen. Die Suche nach einer Unterkunft stellt sich als nicht ganz einfach heraus. Kurz vor dem Eindunkeln werden wir doch noch beim Hotel Restaurant du Lac f\u00fcndig. Die schwarzen Wolken verschonen uns auch dieses Mal vom Regen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.gpsies.com\/map.do?fileId=qkmxhfafxhfljxph\" target=\"_blank\">Route<\/a> (61km, 2649hm)<\/p>\n<p>[mygal=2012pyrx11]<\/p>\n<p><strong>Tag 12: Oceja &#8211; Nuria (Puigmal 2911m)<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p>Heute werden wir den h\u00f6chsten Punkt unserer Reise erreichen, den Puigmal. Wir haben f\u00fcr heute eine weitere Monsteretappe geplant und fahren dementsprechend fr\u00fch los. Das Str\u00e4sschen, bringt uns schonmal komfortabel auf eine betr\u00e4chtliche H\u00f6he.<\/p>\n<p>Die anschliessende Piste ist auch noch fahrbar, jedoch macht uns je l\u00e4nger je mehr der immer st\u00e4rker werdende Wind zu schaffen. Es ist nicht ganz einfach das Gleichgewicht zu halten und gegen den Wind anzuk\u00e4mpfen. Die Temperatur ist trotz strahlend blauem Sonnenschein so frisch, dass wir uns dick einpacken m\u00fcssen, bevor die Piste in den Trail m\u00fcndet. Von hier sind noch 200Hm Bike buckeln angesagt, bis wir den Gipfel erreichen. Dies stellt sich bei diesem Wind als nicht ganz einfach heraus. Irgendwie ist es noch witzig gegen diesen starken Wind zu k\u00e4mpfen. Das Gipfelkreuz sieht aus wie ein Eisschrank, welcher schon lange nicht mehr abgetaut wurde.<\/p>\n<p>Wir geniessen kurz die Aussicht und gehen weiter Richtung Nuria. Der erste Teil des Trails w\u00e4re gut fahrbar, aber bei diesem Wind ist uns das zu gef\u00e4hrlich, etwas weiter unten st\u00fcrmt es weniger stark und wir k\u00f6nnen uns auf den Sattel schwingen. Man k\u00f6nnte hier schon fast von einem Holytrail sprechen, nicht nur weil der Berg das Heiligtum von Nuria beherbergt. Schnelle flowige Passagen wechseln sich mit kniffligen Technischen ab. So gef\u00e4llt\u2018s uns. Nachdem beinahe 1000Hm auf spassige Weise vernichtet sind erreichen wir Nuria, ein Touristischer Wallfahrts Ort, welcher mit einer Bergbahn erreichbar ist. Dieser besteht haupts\u00e4chlich aus einem grossen skurrilen Komplex, welcher Fastfood Restaurant, Museum, Nobelhotel, Tourishop, Exklusives Restaurant und Wallfahrtskirche zugleich ist.<\/p>\n<p>Der Plan w\u00e4re gewesen, heute noch bis zum Refugi d\u2019Ulldeter, welches sich in der N\u00e4he der Skistation Valter 2000 befindet, weiterzufahren. Als wir telefonisch reservieren wollen, wird uns gesagt, das Refugi sei heute geschlossen. Da wir davon ausgehen, dass es in der Gegend dieser Skistation w\u00e4hrend dem Sommer keine andere Unterkunft gibt, m\u00fcssen wir wohl, oder \u00fcbel hier bleiben, obwohl es noch fr\u00fcher Nachmittag ist.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.gpsies.com\/map.do?fileId=ktcpesxqgkuwuliy\" target=\"_blank\">Route<\/a> (33km, 1862hm)<\/p>\n<p>[mygal=2012pyrx12]<\/p>\n<p><strong>Tag 13: Nuria &#8211; Thuir (Coll de Noucreus 2795m, Coll Mitja ou la Collada 2367m)<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p>Da wir gestern nicht so weit fahren konnten wie geplant, brechen wir bereits kurz vor der Morgend\u00e4mmerung auf. Wenn wir morgen \u00fcber die geplante Strecke am Meer ankommen wollen, gibt es noch einiges zu tun. Die Schiebepassage zum Coll de Noucreus bringen wir schnell hinter uns.<\/p>\n<p>Oben auf dem Pass erwartet uns ein Wind, welcher nochmals massiv st\u00e4rker ist, als gestern auf dem Puigmal. Die unterschiedlich starken B\u00f6en werfen uns mehrmals zu Boden und wenn wir die Bikes nicht festhalten w\u00fcrden, w\u00fcrden sie vermutlich fortgeweht. Das ganze wird langsam bedrohlich, wir m\u00fcssen aufpassen, dass wir keine Panik kriegen und einen klaren Kopf behalten. Der geplante Streckenverlauf ist alles andere, als Optimal bei diesem Umst\u00e4nden. Der Weg w\u00fcrde f\u00fcr etwas mehr als einen Kilometer, sehr ausgesetzt \u00fcber eine Krete gehen. Das ist uns zu riskant, wir k\u00f6nnen uns schon hier nur mit grosser Kraft aufrecht halten. Es gibt nur eines, so schnell wie m\u00f6glich in ein Tal runter. So steigen wir ab, Richtung Frankreich in Richtung eines Sees, zu welchem ein Weg hinunterf\u00fchrt. Beim See angekommen, ist der Wind etwas ertr\u00e4glicher und wir \u00fcberpr\u00fcfen auf den Karten, wohin dieser Weg f\u00fchrt. Es sind etwa 8 Km bis zu einem bewarteten Refugio und der Weg sieht, jedenfalls auf der Karte nicht schlecht aus. Doch je weiter wir kommen, desto mehr stellt sich das Gegenteil heraus. Ein Grossteil des Weges m\u00fcssen wir die Fahrr\u00e4der herunter schieben, oder sogar tragen. Immerhin sp\u00fcrt man hier vom Sturm oben nicht mehr allzuviel. Das Tal ist zwar wundersch\u00f6n, aber zum Wandern definitiv besser geeignet, als zum Biken! Ziemlich ersch\u00f6pft erreichen wir nach fast 3 Stunden Schinderei und 1000Hm tiefer das Refuge du Ras de la Caranca. Hier verpflegen wir uns ausgiebig.<\/p>\n<p>Wir sind froh hier zu sein und die Entscheidung war sicher richtig, kein unn\u00f6tiges Risiko einzugehen. Andererseits sind wir schon entt\u00e4uscht, dass wir unsere Tour nicht auf der geplanten Route beenden k\u00f6nnen. Gem\u00e4ss den Berichten, welche ich gelesen habe, h\u00e4tte es der H\u00f6hepunkt unserer Tour werden sollen.<\/p>\n<p>Nach dem Essen kommt der n\u00e4chste D\u00e4mpfer, als uns der H\u00fcttenwart erkl\u00e4rt, dass der Weg welcher direkt aus dem Tal f\u00fchrt, noch weniger zum Biken geeignet sei, als der Weg \u00fcber welchen wir gekommen sind. Die Strecke durch den Gorges de Caranca sei mit diversen Leitern durchsetzt. Die einfachste Option sei, wenn wir \u00fcber den Coll Mitja ou la Collada &#8211; 500Hm \u00fcber uns &#8211; zur Hauptstrasse fahren. So beissen wir halt in den Sauren Apfel und qu\u00e4len uns auch noch auf diesen Pass, welcher wenigstens gr\u00f6sstenteils fahrbar ist. Von hier ist \u00fcber einen Kiesweg, die Hauptstrasse bei Fontp\u00e9drouse schnell erreicht.<\/p>\n<p>Die 60Km von hier nach Thuir \u00fcber die Hauptstrasse sind innert k\u00fcrzester Zeit vernichtet. Wir haben richtig krassen R\u00fcckenwind uns sind dadurch trotz \u00fcberm\u00fcdeten Beinen mit 30-50 Km\/h unterwegs! Naja daf\u00fcr br\u00e4uchten wir definitiv nicht 160mm Federweg <img title=\"Roll Eyes (Sarcastic)\" src=\"http:\/\/www.mtb-news.de\/forum\/images\/smilies\/rolleyes.gif\" alt=\"\" border=\"0\" \/>.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.gpsies.com\/map.do?fileId=qqdcwbqlrkoypudr\" target=\"_blank\">Route<\/a> (92km, 1632hm)<\/p>\n<p>[mygal=2012pyrx13]<\/p>\n<p><strong>Tag 14: Thuir &#8211; Perpignan (St. Cyprien Plage 0m)<\/strong><\/p>\n<p>Von hier bis ans Meer ist es nicht mehr weit und zudem topfeben. Unspektakul\u00e4r erreichen wir das Mittelmeer bei St Cyprien Plage, einem typischen Touristenort. Wir haben es geschafft! So ein richtig euphorisches Gef\u00fchl will allerdings nicht aufkommen. Wer es schon einmal erlebt hat, am Ende eines Crosses von oben auf den Bergen das Meer zu erblicken und dann die letzten Singletrails unter die R\u00e4der zu nehmen, weiss vermutlich von was ich spreche. Wir haben stattdessen 1000Hm das Bike herunter getragen und weitere 2000Hm auf Teer vernichtet\u2026<\/p>\n<p>Trotz allem, der Entscheid war sicher richtig und vermutlich macht genau dieses unberechenbare an der Natur, zu einem Teil, den Reiz an einer solchen Unternehmung aus. Eines ist sicher, das letzte Mal war ich nicht in den Pyren\u00e4en, ich w\u00fcsste da noch einen Hammertrail von Nuria nach Banyuls sur Mer. Walschi und Kevin, seid Ihr wieder dabei <img title=\"Wink\" src=\"http:\/\/www.mtb-news.de\/forum\/images\/smilies\/wink.gif\" alt=\"\" border=\"0\" \/>?<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.gpsies.com\/map.do?fileId=azudbaiatroxkikw\" target=\"_blank\">Route<\/a> (45km, 117hm)<\/p>\n<p>[mygal=2012pyrx14]<\/p>\n<p>Hier noch ein paar Infos zur Tour.<\/p>\n<p><strong> Zusammenfassung der Tracks:<\/strong><\/p>\n<p>Alle auf gpsies ver\u00f6ffentlichten <a href=\"http:\/\/www.gpsies.com\/mapFolder.do?id=13394\" target=\"_blank\">Tracks<\/a>, welche jeweils unten am Tag verlinkt sind. Diese sind bereits optimiert. Zum Beispiel die sinnlose Tragepassage auf dem GR10 runter nach Bidarray von Tag 1 habe ich ausgelassen, wie auch der Teil mit Bikeverbot von Tag 6.<\/p>\n<p>Hier ist der unbearbeitete <a href=\"http:\/\/www.gpsies.com\/map.do?url=http:\/\/2-radler.ch\/pyr2012\/TransPyr2012.GPX\" target=\"_blank\">Track<\/a> unserer Tour.<\/p>\n<p>Hier folgen (meistens Trail-)Varianten unserer Tour, welche wir aus Zeitgr\u00fcnden etc. ausgelassen hatten:<br \/>\n<strong><br \/>\nTag 1: Hendaye \/ Irun \u2013 St Jean Pied de Port<\/strong><\/p>\n<div>\n<table width=\"100%\" border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"6\">\n<tbody>\n<tr>\n<td>\n<div>(Col d\u2019Ibardin 317m, Col Zizkauitz (Larrun) 702m, Sare, Col des Trois-Croix 511m, Col de Mehatche 716m, Bidarray)<\/div>\n<div><a href=\"http:\/\/www.gpsies.com\/map.do?fileId=tnxlliqinzgqtsmp\" target=\"_blank\">Route<\/a> (78km, 2107hm)<\/div>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n<p>&gt;&gt; Ab Bidarray, hatten wir ja aus Zeitgr\u00fcnden die Strasse nehmen m\u00fcssen. Geplant w\u00e4re diese Strecke bis St Jean Pied de Port gewesen, teilweise \u00fcber den GR10 mit eigenen Varianten.<a href=\"http:\/\/www.gpsies.com\/map.do?url=http:\/\/2-radler.ch\/pyr2012\/01_PyrX_addTrail.GPX\" target=\"_blank\"><br \/>\n<\/a> <a href=\"http:\/\/www.gpsies.com\/map.do?url=http:\/\/2-radler.ch\/pyr2012\/01_PyrX_addTrail.GPX\" target=\"_blank\">Track Variante<\/a><\/p>\n<p><strong>Tag 2: St Jean Pied de Port \u2013 Otsagabia<\/strong><\/p>\n<div>\n<table width=\"100%\" border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"6\">\n<tbody>\n<tr>\n<td>\n<div>(Col d\u2019Asqu\u00e9ta 986m, Irati, Taplako Pasabidea 1368m)<\/div>\n<div><a href=\"http:\/\/www.gpsies.com\/map.do?fileId=whmblvjrrrixzrqu\" target=\"_blank\">Route<\/a> (59km, 1930hm)<\/div>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n<p>&gt;&gt; Aus Zeitgr\u00fcnden hatten wir die Strasse anstelle des GR10 genommen, welcher \u00fcber ein paar H\u00fcgel geht. Hier die geplante Strecke.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.gpsies.com\/map.do?url=http:\/\/2-radler.ch\/pyr2012\/02_PyrX_addTrail.GPX\" target=\"_blank\">Track Variante<\/a><\/p>\n<p><strong>Tag 3: Otsagabia \u2013 Col du Somport<\/strong><\/p>\n<div>\n<table width=\"100%\" border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"6\">\n<tbody>\n<tr>\n<td>\n<div>(Lakuga 1375m, Izaba, Zurzia, Collado de Petraficha 1966m, Paso de Escale 1660m)<\/div>\n<div><a href=\"http:\/\/www.gpsies.com\/map.do?fileId=yvyvfknlmeinblml\" target=\"_blank\">Route<\/a> (69km, 3044hm)<\/div>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n<p>&gt;&gt; Mit bald 3000Hm in den Beinen wollten wir keine Experiemente \u00fcber den HRP mehr wagen. Die geplante Route so gewesen, mutmasslich weniger H\u00f6henmeter und mehr Trailanteil. Aber eben nur mutmasslich <img title=\"Smilie\" src=\"http:\/\/www.mtb-news.de\/forum\/images\/smilies\/smile.gif\" alt=\"\" border=\"0\" \/>.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.gpsies.com\/map.do?url=http:\/\/2-radler.ch\/pyr2012\/03_PyrX_addTrail.GPX\" target=\"_blank\">Track Variante<\/a><\/p>\n<p><strong>Tag 11: Andorra la Vella \u2013 Oceja<\/strong><\/p>\n<div>\n<table width=\"100%\" border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"6\">\n<tbody>\n<tr>\n<td>\n<div>(Refugi de l\u2019Illa 2480m, Portella d\u2019Engorgs 2691m)<\/div>\n<div><a href=\"http:\/\/www.gpsies.com\/map.do?fileId=qkmxhfafxhfljxph\" target=\"_blank\">Route<\/a> (61km, 2649hm)<\/div>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n<p>&gt;&gt; Die letzten 2-3Km zum Refugi de Malinu \u00fcber den GR 11 sind eine oberm\u00fchsame Tragepassage. Dieser Trail runter hat soweit wir dies von der anderen Talseite beurteilen konnten, gut ausgesehen. Es m\u00fcssen dann nochmals 500Hm Kiesweg hoch bew\u00e4ltigt werden, um wieder auf den GR11 nach Puigcerda zu gelangen. Ist aber vermutlich spassiger als der m\u00fchsame GR11.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.gpsies.com\/map.do?url=http:\/\/2-radler.ch\/pyr2012\/11_PyrX_addTrail.GPX\" target=\"_blank\">Track Variante<\/a><\/p>\n<p><strong>Tag 13: Nuria \u2013 Thuir<\/strong><\/p>\n<div>\n<table width=\"100%\" border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"6\">\n<tbody>\n<tr>\n<td>\n<div>(Coll de Noucreus 2795m, Coll Mitja ou la Collada 2367m)<\/div>\n<div><a href=\"http:\/\/www.gpsies.com\/map.do?fileId=qqdcwbqlrkoypudr\" target=\"_blank\">Route<\/a> (92km, 1632hm)<\/div>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n<p>&gt;&gt; Der windige Tag w\u00e4re so weiter gegangen.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.gpsies.com\/map.do?url=http:\/\/2-radler.ch\/pyr2012\/13_PyrX_addTrail.GPX\" target=\"_blank\">Track Variante<\/a><\/p>\n<p><strong>Tag 14: Thuir \u2013 Perpignan<\/strong><\/p>\n<div>\n<table width=\"100%\" border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"6\">\n<tbody>\n<tr>\n<td>\n<div>(St. Cyprien Plage 0m)<\/div>\n<div><a href=\"http:\/\/www.gpsies.com\/map.do?fileId=azudbaiatroxkikw\" target=\"_blank\">Route<\/a> (45km, 117hm)<\/div>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n<p>&gt;&gt; Und hier noch der kr\u00f6nende Abschluss der Tour, welcher uns der Wind nicht g\u00f6nnen wollte <img title=\"Frown\" src=\"http:\/\/www.mtb-news.de\/forum\/images\/smilies\/frown.gif\" alt=\"\" border=\"0\" \/>.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.gpsies.com\/map.do?url=http:\/\/2-radler.ch\/pyr2012\/14_PyrX_addTrail.GPX\" target=\"_blank\">Track Variante<\/a><\/p>\n<p>Von der Schwierigkeit her w\u00e4re diese Tour vermutlich in einem Achim Zahn Buch im Bereich von Schwierig bis Extrem taxiert. Die Tragepassagen und H\u00f6henmeter pro Tag sagen ja bereits einiges aus. Ich will eifach nicht, dass sich jemand im Nachhinein beklagt, er sei nicht gewarnt worden <img title=\"Big Grin\" src=\"http:\/\/www.mtb-news.de\/forum\/images\/smilies\/biggrin.gif\" alt=\"\" border=\"0\" \/>.<\/p>\n<p>Falls jemand plant Teile der Route, oder sogar die ganze, nachzufahren, w\u00fcrde es mich nat\u00fcrlich sehr interessieren wie ihr es empfunden habt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ehrlich gesagt, weiss ich nicht mehr, wer mir den Floh in den Kopf gesetzt hat, m\u00f6glicherweise war es dieser Forumsbeitrag. Jedenfalls war das Projekt ziemlich schnell, ziemlich weit oben auf meiner todo Liste. Besonders reizvoll war f\u00fcr mich der Gedanke, ein Gebirge von K\u00fcste zu K\u00fcste queren zu k\u00f6nnen. 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